Denkmalgerecht und modern

Im historischen Gebäudeensemble an der heutigen August-Bebel-Straße/Maxim-Gorki-Straße entstanden 51 erstklassige 1- bis 5-Raum-Wohnungen. Durch die behutsame Sanierung und die denkmalgerechte Nutzung der Wohnanlage „Deutsches Heim“ retteten WOWI als Bauherrin und heine | reichold architekten die Gebäude vor dem Verfall und bekamen dafür eine Anerkennung beim Brandenburgischen Denkmalpflegepreis 2019 und eine Nominierung im Rahmen der Auszeichnung mit dem Brandenburgischen Baukulturpreis 2019. Zudem gehört das Bauprojekt zu den vier Nominierten in der Kategorie „Umbau und Modernisierung“ des Deutschen Bauherrenpreises 2019.

Die sattgrüne Wohnanlage in der Nuhnenvorstadt von Frankfurt (Oder) wurde 1927/1928 nach Entwürfen des Architekten Otto Peter errichtet. Die weitläufige Anlage ist Teil einer Stadterweiterung der 1920er Jahre im Frankfurter Westen. Im Umfeld befinden sich denkmalgeschützte Anlagen wie z. B. die Gartenstadt Paulinenhof, die ehemalige Hindenburgschule und die ältere Nuhnenkaserne. 

Nach der Umfangreichen Sanierung entstanden Wohnungen mit zeitgemäßen und großzügigen Grundrissen von 40 bis 130 m². Sie sind ausgestattet mit Balkon oder Loggia, Tageslicht in Bad und Küche, Fußbodenheizung und hochwertiger Sanitärkeramik, erlesenen Fußböden, u. a. Kieferndielen, sowie Brandmeldern in allen Wohnräumen.

Neben den Wohnungen wurde auch der Innenhof neu gestaltet. Spielgeräte und Gesprächsecken bieten Jung und Alt die Gelegenheit, sich kennenzulernen und gemeinsam zu entspannen.

Wohnbeispiel 4-Raum-Wohnung Maxim-Gorki-Strasse

Nominierung zum Deutschen Bauherrenpreis 2020