Mit einem jährlichen Investitionsvolumen zwischen 25 und 35 Millionen Euro ist die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) die größte Investorin und Auftraggeberin in der Oderstadt. Das kommunale Wohnungsunternehmen treibt die Stadtentwicklung mit einer Vielzahl an Sanierungs- und Neubauprojekten maßgeblich voran und setzt dabei auf Energieeffizienz, soziale Verantwortung und Stärkung der Wertschöpfung vor Ort. Der zentrale Fokus liegt dabei auf der umfassenden Sanierung von Bestandsgebäuden. Die WOWI setzt dabei neue Maßstäbe in der energetischen Modernisierung und Quartiersentwicklung.
Eines der größten Sanierungsvorhaben in Frankfurt (Oder) nimmt sichtbar Gestalt an. Seit 2022 wird das Quartier Juri-Gagarin-Ring 1 – 41 umfassend modernisiert. Mit Baukosten von rund 48 Mio. Euro, darunter ein zinsloses Darlehen in Höhe von 29,8 Mio. Euro sowie Zuschüssen von 3,5 Mio. Euro der ILB (Investitionsbank des Landes Brandenburg), entsteht hier eines der attraktivsten Wohnviertel in der Oderstadt. Die Fertigstellung ist für Sommer 2026 geplant.
In den kommenden Jahren wird die WOWI weiterhin ihre Investitionen auf wesentliche Bestandsprojekte konzentrieren.

Juri-Gagarin-Ring 1 – 41 nach der Komplexsanierung
Bild: Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder)
Gubener Straße 1
Das markante 15-geschossige Gebäude wird bereits seit diesem Jahr unter bewohnten Bedingungen modernisiert. Maßnahmen wie Strangsanierung, neue Bäder, besserer Brandschutz, barrierefreier Zugang und optische Aufwertung der Fassade gehören zum Maßnahmenpaket. Die Investition beläuft sich auf rd. 9,5 Mio. Euro, mit einer Bauzeit von 3 Jahren.

Gubener Straße 1 vor der Sanierung
Bild: Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder)
Schulstraße 16
Das dreigeschossige Gebäude in zentraler Lage wird um eine Etage aufgestockt und erhält Balkone, Aufzug und Fußbodenheizung. Zudem werden Ein- und Zweiraumwohnungen geschaffen, die barrierefrei, teilweise möbliert und auch für ältere Mieterinnen und Mieter ideal sind. In der aufgestockten Etage werden Drei- und Fünfraumwohnungen entstehen, die das Wohnkonzept abrunden. Die Investitionskosten sind mit rund 4,5 Mio. Euro und die Bauzeit mit 2 Jahren geplant.

Schulstraße 16, vor der Komplexsanierung
Bild: Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder)
Dr.-Salvador-Allende-Höhe
Nach der abgeschlossenen Strangsanierung folgt nun die Fassadengestaltung im Einklang mit benachbarten Gebäuden. Weiterhin werden Gasinstallationen sukzessive durch Elektroherde ersetzt.

Dr.-Salvador-Allende-Höhe, Fassade vor der Sanierung
Bild: Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder)
Neubau Poetensteig
Auch beim Thema Neubau setzt die WOWI ein starkes Zeichen. Anfang 2026 sollen die Bauarbeiten für ein Holzhaus mit sechs Geschossen Höhe Berliner Straße 39 entstehen. Das Projekt soll den KfW-40-Standard erfüllen und steht für modernen, seriellen und ökologischen Wohnungsbau. Die Investitionskosten liegen bei rd. 10 Mio. Euro, die Bauzeit beträgt ca. anderthalb Jahre.
Investitionen mit langfristigem Nutzen
Zwischen 2025 und 2029 stehen weitere Projekte in mehreren Stadtteilen an. Darunter die Sanierungen der Forststraße 5 – 7 und der Brücktorstraße 4 – 6 sowie die Gestaltung neuer Freiflächen im Juri-Gagarin-Ring. Gleichzeitig werden weiterhin Gasherde und ‑thermen in zahlreichen Gebäuden zurückgebaut und durch Elektroalternativen ersetzt.
„Wir wollen Frankfurt (Oder) mitgestalten, modernisieren und für kommende Generationen lebenswert erhalten“ betont WOWI-Geschäftsführer Jan Eckardt. Unsere Projekte zeigen, dass kommunales Wohnen Innovation, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit erfolgreich verbinden kann.“



