Pressemitteilungen
| Pressemitteilung 14.05.2009 |
| "Gemeinsam und nicht einsam im Pablo-Neruda-Block 1 - 4" |
| Mit der Fortschreibung des STUK der Stadt Frankfurt (Oder) im Jahr 2007 hat sich das Unternehmen unter Berücksichtigung der außerordentlichen städtebaulichen Bedeutung zum Erhalt des kritischen Objektbestandes Pablo-Neruda-Block 1 - 4 trotz des hohen Leerstandes bekannt. Allen am Stadtumbau Beteiligten war klar, dass der Erhalt nur durch eine nachhaltige Aufwertung des Standortes gelingen wird. Alle Beteiligten haben seierzeit ihre Unterstützung zugesagt. Die Zeit der Fortschreibung des Stadtumbaukonzeptes STUK hat die WOWI genutzt, um eine Vision für dieses Wohnquartier zu entwickeln. Bei den ersten internen Untersuchungen wurde klar, dass eine komplexe Sanierung nicht ausreichen wird, diesen Wohnstandort attraktiv zu gestalten. Eine weitergehende Umgestaltung des Wohnquartiers ist erforderlich, um auf Dauer Stabilität zu erreichen. So ist die Idee entstanden, die bauliche Umgestaltung auf die Installation eines sozialen Netzwerkes unter Einbeziehung aller Generationen zu gründen. Die WOWI hat aufgrund von Erfahrungsberichten anderer Unternehmen des Landes Brandenburg und Berlin Kontakt mit dem Büro Madeyo Planungsgesellschaft GbR aufgenommen. Bei diesem Büro handelt es sich um ein 12köpfiges Architekturbüro, das sich hauptsächlich der innovativen und nachhaltigen Umgestaltung der Plattenbauten widmet und das u. a. für Wohnungsunternehmen in Schwedt, Prenzlau, Angermünde und Oranienburg arbeitet. Die WOWI und Madeyo haben gemeinsam eine Studie für die Hochhäuser Pablo-Neruda-Block 1 - 4 unter dem Arbeitstitel "Gemeinsam und nicht einsam" entwickelt. Im Vordergrund steht dabei der Aufbau eines Netzwerkes von Wohnungsunternehmen, Vereinen, Dienstleistungsunternehmen und Sozialpartnern zur Schaffung einer generationenübergreifenden sozialen Gemeinschaft. Bauliche Neu- und Umgestaltung sollen dem Gelingen dieses Projektes dienen. Im Bereich der Wohnungen wurde der Fokus auf die Gestaltung vielfältiger Grundrisse gelegt. Es soll 20 verschiedene Grundrisse bei 2-Raumwohnungen, 4 bei 3-Raumwohnungen und jeweil 2 bei 4- und 5-Raumwohnungen geben. Die Gesamtprojektkosten werden gegenwärtig auf ca. 19,6 Mio. EUR geschätzt. Dieses Projekt beinhaltet neben der baulichen Umgestaltung einen weitreichenden Aufbau von sozialen Strukturen. Auch künftig wird nicht nur die Sanierung von Wohnanlagen zum Erfolg führen können, sondern die Berücksichtigung der Infrastruktur einen wesentlichen Bestandteil darstellen. Aus diesem Grund wird das Unternehmen dieses Vorhaben als Modellprojekt formulieren und um entsprechende Förderung werben. |
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