Pressemitteilungen
| Pressemitteilung 31.05.2010 |
| Gemeinsame Pressemitteilung der WOWI und der WohnBau Frankfurt |
| Die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH und die Wohnungsbaugenossenschaft Frankfurt (Oder) eG werden am 2. Juni 2010 anlässlich der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt sowie Finanzen, ihren Standpunkt zum Stadtumbau in Frankfurt (Oder) präsentieren. Die Bilanz der ersten Etappe des Stadtumbaus bis 2010 zeigt, dass die Fördergrundlagen eine wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Stadtumbau sind. Die WOWI und die WohnBau haben die Bedingungen für die Förderung erfüllt und konnten so den Prozess positiv begleiten. Die Leerstandquote 2003 betrug in beiden Unternehmen im Durchschnitt 24,15 %. Per 31. Dezember 2009 sank der Leerstand auf 13,5 %. Die Zielsetzung, max. 10,0 % Leerstand im dauerhaften Bestand zu haben, konnte nicht erreicht werden. Der Bevölkerungsrückgang in Frankfurt (Oder) ist weiter ansteigend. Ohne den bisherigen Rückbau würde der Leerstand 39 % betragen. Die zweite Etappe des Stadtumbaus unter Berücksichtigung des INSEK 2009, erfordert einen weiteren Rückbau von Wohnungen in der Stadt Frankfurt (Oder). Es sind mindestens 1.372 Wohnungen über das Rückbaupotential der STUK III hinaus zurückzubauen. Die Fortführung der Förderprogramme „Stadtumbau Ost“ und die Anschlussregelungen für die Altschulden sowie Regelungen zur Neuschuldenentlastung sind ein wichtiger Baustein für den weiteren Bestand der Wohnungsunternehmen in der zweiten Etappe des Stadtumbaus. Ohne die entsprechenden Finanzhilfen müssen die Objekte stillgelegt werden, ein Abriss kann nicht erfolgen, die Stadtentwicklung bleibt aus. Jeder leer stehende Quadratmeter Wohnfläche kostet den Unternehmen für die Bewirtschaftung einschließlich Kapitaldienst ca. 53 EUR/Jahr. Dieses Geld wird dringend für die Instandsetzung und Modernisierung der Wohnungen im dauerhaften Bestand benötigt um die Marktfähigkeit der Unternehmen zu gewährleisten. |
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